#14, Heather - Die Kommunikationsblüte

Jetzt kommt der Hauptakteur! Sie!

 

Hase im Pfeffer:            

Bedürftiges Kleinkind, stellt sich und seine Probleme in den Mittelpunkt

 

Wo die Reise hingeht:

Verständnis und Einfühlungsvermögen, sich selbst als Ratgeber annehmen und begrüßen

 

Symptome im blockierten Zustand:

Sieht erst einmal und vor allem sich selbst

Eigenbezogen

Braucht ständig Publikum

Hat keine Zeit für andere, da die ganze Zeit für sich selbst benötigt wird (akut!)

Mischt sich oft in Dinge ein, egal ob man was davon versteht oder nicht

Jeden hat zu interessieren, wie es mir geht, welche Probleme ich habe

 

Körpersprache/Gestik:

 Sucht während des Gespräches die körperliche Nähe, rückt nahe an einen heran, kann sogar bis zum Ärmelzupfen gehen, nur um auf sich aufmerksam zu machen

Enormes Mitteilungsbedürfnis

In der Kindheit wurden die Patienten häufig sich selbst überlassen (Schlüsselkinder), so hat sich ein ich-bezogenes Weltbild entwickelt

Ständig auf der Bestätigung der eigenen Person

Minderwertigkeitskomplexe

 

Die große Liebe zeigt sich darin, dass man bereit ist, auf die größte Liebe zu verzichten: auf die Eigenliebe. Ein anderes Sprichwort besagt, dass Eigenliebe die Augen trübe macht.

Kennen Sie auch diese Allroundgenies: Egal, ob es um Quantenphysik mit Teilchenbeschleunigung oder um die tibetanische Küche mit französischem Einfluss geht: Sie wissen zu JEDER Thematik wertvollste Erkenntnisse und Erfahrungen hinzuzufügen (und mögen Thema oder Beitrag noch so unsinnig oder abgedriftet sein). Sie gleichen einem Staudamm, dessen Schleusen geöffnet sind und so die Wassermassen mit einem ungeheuren Druck in die Umgebung einschießen.

Ein praktischer Versuch: Stellen Sie sich mal ans Waschbecken und tun Sie etwas, was wir den Kindern und Ehepartnern streng verbieten: Lassen Sie mal das Wasser laufen und drücken den Daumen von unten gegen den Wasserhahnen. Nachdem Sie sich abgetrocknet und das Bad wieder aufgeputzt haben, sind Sie um die Erkenntnis reicher, dass es nicht vorteilhaft ist, einen künstlichen Druck auf konstant fließendes Wasser aufzubauen.

Und darum geht es: Es ist ja prima, wenn wir sprudeln und uns permanent in geregelten Bahnen in die Umgebung einbringen. Aber man muss auch einmal den Wasserfluss stoppen können. Und das Ganze sollte keinesfalls unter Druck passieren. Sonst ist eine (emotionale/informelle) Überflutung die unausweichliche Folge (Schauen Sie sich nur den Handtuchberg an, den Sie benötigt haben, um die Sauerei wieder aufzuwischen!)

Ist es nicht viel besser, einmal still zu sein und auf die Innere Stimme zu lauschen? Sie ist die ehrlichste und kompetenteste Ratgeberin, den ein Mensch haben kann. Aber sie hat einen Nachteil: Sie ist nur ein ganz leises Stimmchen, das man leider allzu leicht überhören kann. Besonders, wenn man soviel zu sagen hat, wie diese Zeitgenossen.

Man kann die Heather-Menschen jahrelang nicht gesehen haben – innerhalb der ersten 5 Minuten des Beisammensein erfahren wir Alles was sich seit unserem letzten Zusammentreffen ereignet hat, welche neuen Krankheiten aufgetreten sind, mit welchen Komplikationen zu rechnen sind und wie hoch die (von ihm/ihr erwartete) voraussichtliche Lebenserwartung noch ist. Egal, ob man gefragt hat oder nicht.

Sie sind ein ruhiger Zeitgenosse, welcher nicht gerne spricht, eher die Stille und Meditation sucht? Dann hüten Sie sich vor Heather-Menschen – oder geben Sie ihnen Bachblüten. Sie werden sonst Ihres Lebens nicht mehr froh.

Dabei sind die Heather-Menschen keineswegs immer nur unsympathisch, anstrengend, ja anstrengend sind sie.

Ein jüdisches Sprichwort besagt: „Wer dem großen Glück nachläuft, dem entläuft die Ruhe“. Dies ist der Pudels Kern: Die Heather-Menschen sind nicht ganz glücklich, suchen ihr Glück darin, sich selbst wenigstens darzustellen, Aufmerksamkeit zu erheischen. Je mehr man sich mit ihnen beschäftigt, desto ruhiger werden sie.

Warum ist das so? Kann ich Ihnen nicht genau sagen, jeder Mensch ist einzigartig.

Aber es fällt auf, dass diese Menschen häufig als Kinder auf sich mehr oder weniger allein gestellt waren (Schlüsselkinder) und  dass ihnen oft nicht in dem Maß die Zuwendung zuteil geworden ist, die sie gebraucht hätten.

Was fehlt, ist oft Selbstvertrauen und die Ruhe. Oft wird es in der heutigen Zeit durch die Medien wie Fernseher und Radio unterstützt.

Betrachten Sie stattdessen öfters mal den Sternenhimmel. Er rückt die Relationen wieder zurecht!

Sie sind wichtig. Und für irgendjemand der wichtigste Mensch auf Erden.

Aber nicht für alle Menschen, die Sie treffen.

Geben Sie sich und anderen die Chance, herauszufinden, ob Sie das wirklich sind.

Aber das tun Sie nicht, wenn Sie wie eine Daumenspritzmethode wirken. Da braucht man zu viele Handtücher (Nerven). Das hält niemand auf Dauer aus!

 

Affirmation Heather:

Ich liebe meine Umwelt wie mich selbst. In meinem Herzen, in meiner Seele, in meinem Geist ist Ruhe. Aus dieser Ruhe schöpfe ich Kraft und Weisheit.

 

 

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