#2, Aspen - Die Vertrauensblüte

Aspen – Vertrauen

„Man muss dem Augenblick auch was vertrauen“

(Friedrich v. Schiller, 1759 - 1805)

 

Die Blüte für weniger „Dunkle Ahnungen“ und mehr Zuversicht

 

Hase im Pfeffer:            

Unerklärliche vage Ängste, Ahnungen

 

Angestrebter Zustand:                               

Einen vernünftigeren Umgang mit seinen sensitiven Kräften, Urvertrauen, Zuversicht, Sinngebung, vertrauen in die Natur

 

Symptome im blockierten Zustand:

*  Unerklärliche, vage Vorahnungen

*  Furcht vor irgendeinem kommenden Unheil

 

Körpersprache / Gestik

 Hohe Sensitivität

Neigung zu Aberglauben und Mystifizierungen

Phobien aller Art

 

 

Kaum ein anderer Baum wächst in unseren Breiten so schnell wie die Espe. Sie kann mit 35 bis 40 Metern in 60 Jahren eine stattliche Höhe erreichen. Die Espe ist also ein starker Baum – und doch stellt sie die Verbindung zu einer der größten menschlichen Schwächen her: der Angst. „Er zittert wie Espenlaub“ kommt nicht von ungefähr. Und doch ist die Espe ein Hoffnungsträger, Sinnbild des erwachenden Lebens, einer der ersten Frühlingsboten – wer kennt nicht die Frühlingssträuße zu Ostern, welche mit ausgeblasenen Eiern dekoriert die Tische zieren?

Allergiker unter uns wissen von ihrer Wirkungsweise aber oftmals ein anderes, leidvolles Lied zu singen. Und doch sind die Blüten wegen ihrer Zartheit, ihrer wilden Entschlossenheit, Leben in der kalten Vorfrühlingszeit zu demonstrieren ein starker Frühlingsbote.

Die Rinde der Espe / Zitterpappel beinhaltet Sulfosalicylsäure, ein Bestandteil vieler Medikamente, der schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend wirkt.

Für die Zubereitung eines Heiltees sollte die Rinde kalt ausgezogen, abgeseiht und erwärmt werden. Jedoch kann man auch mit den Blättern oder Triebspitzen einen Tee zubereiten (1 TL Kraut auf 1 Tasse kochendes Wasser, etwa 5-7 Minuten ziehen lassen).

Jedoch warne ich vor der Anwendung dieses Heiltees, da wie durch alle Sulfosalicylsäuretees bei Kindern das lebensgefährdende Reye-Syndrom hervorgerufen kann und auch Allergiker und Asthmatiker Probleme mit dieser Anwendungsform bekommen können. Nieren- und leberkranke Patienten sollten ohnehin nur vorsichtig selbst therapieren. Ihr Heilpraktiker oder Arzt steht Ihnen vermutlich gerne beratend und unterstützend zur Seite.

Es gibt nebenwirkungsärmere Heiltees mit gleich guter Wirkungsweise (Mädesüß, Himbeerblätter, uvm. (Tipp bei Fieber: Himbeeren in frischer oder gefrorener Form lutschen). 

 

Aspen als Bachblüte

Doch erlangte die Espe erst als Bachblüte allgemeine medizinische Beachtung, denn dieses „prophetische Gefühl“ dürfte so manchem von uns bekannt sein.

 

Morgens steht man auf und noch bevor man das Badezimmer aufgesucht hat steht für einen felsenfest fest: „Das ist nicht mein Tag.“ Und tatsächlich: Die Zahnpasta ist eingetrocknet, das Toilettenpapier fehlt. Düstere Vorahnungen beschleichen einen... sicherlich passiert heute etwas Hochdramatisches! Und tatsächlich: der Bus fährt vor der Nase weg und der Regen prasselt auch auf einen dar nieder.

Es gibt Tage, die sind wie verhext. Aber sie sind eindeutig in der Minderheit. Vielmehr ist es doch oft so, dass man sich einredet, dass etwas passieren wird. Dunkelste Vorahnungen beschleichen einen – ohne dass etwas davon eintritt. Zumindest meistens. Und wenn zufällig doch etwas Außergewöhnliches geschieht, überläuft einen dank seiner „seherischen Gaben“ ein kalter Schauer. Dabei hat man mit seiner Schwarzmalerei das vermeintliche Unglück erst richtig angezogen und programmiert. Im Chinesischen sind „Krise“ und „Chance“ sehr wortverwandt. Versuchen Sie einmal das Geschehene unter diesem neuen, etwas anderen Aspekt zu sehen. Welche Chancen erwachsen Ihnen daraus? Man weiß nie, wofür etwas gut ist.

Die „Aspen“ - Kandidaten zeichnen sich nicht gerade durch Mut und Lebensfreude aus. Vielmehr gilt es, alles auf Risiken und Nebenwirkungen hin abzuchecken, Vorahnungen (in den seltensten Fällen sind sie positiv) trüben die allgemeine Stimmungslage.

Die Aspen-Menschen sind eher zerbrechlich, erscheinen feengleich, wie aus einer anderen Welt. Und tatsächlich bewegen sie sich auf geistiger Ebene oftmals in einer anderen Dimension. Sie gelten als sensitiv, übersensibel – alles erscheint ihnen bedrohlich, kalt, weltfremd.

Diese Menschen sind überaus anlehnungsbedürftig, schutzsuchend und unselbstständig. Sie projizieren die Missgeschicke anderer auf sich selbst. Die Nachbarin hat Fußpilz? Sofort werden erste Anzeichen auch bei sich selber festgestellt.

Der abendliche romantische Bummel durch die beleuchtete Altstadt gleicht einem Drahtseilakt: überall lungern vermeintlich  gewaltbereite, zwielichtige, beängstigende Personen herum, die den ganzen Tag nur darauf gewartet haben, Ihnen eines überzuziehen. Abends im Bett geht das Szenario dann weiter: Monster und Vergewaltiger sind unter dem Bett (bestenfalls...), der Gashahn ist „wahrscheinlich“ nicht abgedreht, und „sowieso wacht man am nächsten Morgen sowieso gar nicht mehr auf“...Die ganze Welt scheint sich gegen einen verschworen zu haben.

Dabei sind die Aspen - Menschen keineswegs überdrehte Spinner. Sie sind meist äußerst mitfühlend und oftmals hervorragende Therapeuten, die sich außerordentlich gut auf ihre Patienten einstellen können – sie geben Mitgefühl und menschliche Wärme, obwohl sie selbst oft beinahe an der rauen Wirklichkeit zerbrechen. Sie haben einen dringenden Bedarf an Schutz und Anlehnung – sei es nun an reale Personen oder an fiktive oder Engelwesen.

 

Affirmation Aspen:

Mich bringt nichts und niemand aus der Ruhe. Ich bin in mir gefestigt.

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